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ihnen war und rein weg von der Leber zu ihnen redete, haben ſie täglich hergeſchickt und nach deinem Befinden ſich erkundigen laſſen. Ganze Schüſſeln voll guten Eſſens für deinen Großvater und koſtbares Eingemachtes für dich haben ſie ebenfalls hergeſendet, dazu Himbeerſaft, Zucker, Citronen und andere Erquickungen. Selbſt eine Flaſche guten Weins zur Stärkung für deinen Großvater. Auch für mich iſt ein Gläschen davon abgefallen.“
„Haben ſie das wirklich gethan?“ fragte Auguſte ihren Großvater, wobei ein ſchwacher Freudenſchein über ihr blei⸗ ches Antlitz hinglitt.
Bejahend nickte Thomas mit dem Haupte.
„Aber was will nur Frau Schietzel hier?“ flüſterte Au⸗ guſte wieder.„Ich fürchte mich vor ihr und ihrem finſtern Geſichte. Thomas ſchwieg und ging mit ſich zu Rathe, welche Antwort er hierauf ertheilen ſollte. Da half ihm aber Frau Schietzel, welcher Guſtens Frage nicht entgangen war, aus der Verlegenheit, indem ſie mit ungewöhnlich milder, herzlicher Stimme anhob:
„Ich will dir ſagen, mein Kind, weshalb ich hier bin und mit Sehnſucht deinem vernünftigen Erwachen entgegen ge⸗ harrt habe. Du haſt mir das Leben erhalten, indem du mich dem giftigen Kohlendunſt noch zu rechter Zeit entriſſeſt. Wenigſtens hat mir das der Arzt hoch und theuer zuge⸗ ſichert. Dann haſt du in der Fieberhitze ſo kläglich um den Verluſt deiner Sparbüchſe und deren Inhalt gejammert, auch von dem Tode und Sterben ſo freudig geſprochen, wie andere Mädchen vom Tanzengehen, daß ich von Stein hütte ſein wenn ich dabei gefühllos geblieben n Zwölf
ritz, die drei Invaliden


