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einſtürmenden Ereigniſſen und der eingeathmeten tödtlichen Luft, ohnmächtig neben der alten Bäckerswittwe nieder.
Dieſe hatte, um die Ausgabe für Brennholz ſo lange wie möglich zu erſparen, ihre Zuflucht zu einem Kohlentopfe genommen, der ſie in der feucht kalten Wohnung erwärmen und die Stelle des Ofens einnehmen ſollte. Jetzt belehrt man in der Schule die Kinder von den nachtheiligen, ja tödtlichen Wirkungen einer durch glühende Holzkohlen ver⸗ gifteten Luft, verhindert man durch Kenntniß der Natur⸗ lehre noch anderes Unheil und bewirkt dagegen mannichfachen Nutzen im menſchlichen Leben. So gut war es aber der Frau Schietzel in ihren Jugend- und Schuljahren nicht ge⸗ worden und in ihren ſpäteren hatte ſie über der Gier des Gelderwerbens die weitere Ausbildung ihres Geiſtes verab⸗ ſäumt und kein lehrreiches Buch in die Hand genommen.
Gott hatte der alten, geizigen Frau, welche die elendeſte Wohnung in ihrem neu erkauften Hauſe zu ihrer Benutzung gewählt, in Auguſten einen Rettungsengel zugeſandt. Viel⸗ leicht nur 10, ja 5 Minuten ſpäter wäre ſie nimmer wieder aus ihrer tödtlichen Betäubung aufzuwecken geweſen, was ohnehin dem herbeigerufenen Arzte erſt nach langen und eifrigen Bemühungen gelingen wollte.*
Schon Jeſus Sirach ſagt von dem Geizigen:„Wer viel ſammelt und ihm ſelber nichts Gutes thut, der ſammelt es Andern und Andere werden es verpraſſen. Wer ſich ſelber nichts Gutes thut, was ſollte der Andern Gutes thun? Er wird ſeines Guts nimmer froh. Es iſt kein ſchändlicher
Ding, denn das Einer ſich ſelbſt nichts Gutes gönnet; und
das iſt die rechte Plage für ſeine Bosheit.“


