30 der Schlacht grimmig gegenüber dräuenden Feindes vor und wiewohl ich mich vor dem Teufel ſelbſt nicht fürchte, ſo vergaß ich über dem Sehen das Sprechen und beinahe dazu den Zweck meines Kommens. Brrr! vor mir hat die Excel⸗ lenz Ruhe für immer.“ K
Eben ſchritt das Invalidenpaar durch den Vorſaal, um 6 ſich zu entfernen, als es ſich von einem Stabsofficier, dem
Adjutanten des Kriegsminiſters, aufgehalten ſah. Derſelbe hatte der Unterredung der Invaliden mit dem Kriegs⸗ miniſter beigewohnt und gebot ihnen jetzt, noch eine kleine Weile hier zu warten, bis er zurückkehren würde. Dieſe Worte waren dem Paare wie ein Sonnenſtrahl, der ſich durch eine finſterdrohende Wolkenſchicht eine Bahn bricht. Die Zeit des Wartens zu vertreiben, wendeten Pommrich
und Hauthal ihre Blicke einem großen Oelgemälde zu, wel⸗ ches faſt die eine Wand des Gemachs bedeckte und eine wild
tobende Schlacht vorſtellte..
„Kamerad!“ ſprach nach einer Weile eine Stimme und Hauthal fühlte eine Hand auf ſeiner Achſel—„w haſt du deinen linken Arm eingebüßt?“ Der Adjutant de Kri niniſters war's, der dieſe Frage that.
„In der Schlacht bei Belle Alliance“— verſeßz Reiterunterofficier.
„Das iſt ſie!“— entgegnete der Officier, auf das Ge⸗ mälde deutend.„Iſt ſie treu dargeſtellt? Erkennſt du in dem jungen Officier, der die Hauptperſon des Gemäldes iſt unſern Herrn Kriegsminiſter wieder? Er iſt in dem Augen⸗ blick dargeſtellt, wo ein feindlicher, franzöſiſcher Küraſſier den Todesſtreich gegen ihn führt, derſelbe aber durch einen
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