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Sprechen fühlte, als Pommrich und Hauthal vor ihr er⸗ ſcheinen durften⸗
Sonderbar! heute war Hauthal das Gegentheil eines Cicerv und wie auf den Mund geſchlagen, als er vor der beſternten und goldglitzernden Excellenz ſtand. Darum mußte Pommrich das Wort faſt allein führen und er that ſolches mit ſo wenig Geſchick, daß die Exeellenz ſelbſt bei dem Vorhalt des mangelnden Armes und Beines ungerührt, vielmehr bei dem Satze ſtehen blieb, daß nur den Kindern noch im Dienſte ſtehender Krieger die Aufnahme in die Gar⸗ niſonſchule geſtattet würde. Mit dieſem Beſcheid ſahen ſich die beiden Invaliden entlaſſen. Hauthals hohe, ſonſt ker⸗ zengerade aufgerichtete Geſtalt war zur tief gebückten zu⸗ ſammen geſunken, als er in Begleitung Pommrich's des Kriegsminiſters Zimmer verließ. Die einzige Hand hielt er feſt auf ſein Herz gedrückt, als wolle er dem dort bitter auf⸗ ſteigenden Gefühle den Ausgang verwehren.
„Pommrich“— hob er zu dem Kanonier leiſe an— „du hatteſt Recht! Der Kriegsminiſter beſitzt einen Eiſen⸗ kopf, gegen welchen dein ſchweres Geſchütz vergeblich ſpielte.“
„Ja“— erwiederte Pommrich—„und dazu war deine
gerühmte Säbelklinge, mit der du mir beiſtehen wollteſt, ſo ſtumpf wie die Krauthacke einer alten Bauersfrau. Wo in aller Welt hatteſt du den Honigſeim deiner Rede gelaſſen, der dir an Jettens Grabe eben ſo reichlich als dick über die Lippen floß?“
„Ich weiß es ſelbſt nicht“— geſtand Hauthal ein. „Als ich der Exeellenz in das bärtige, finſtere Antlitz blickte, kam mir daſſelbe bekannt und wie dasjenige eines mir in


