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Die drei Invaliden oder Die Sparbüchse / von Gustav Nieritz
Entstehung
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tauſche. Ich hoffte immer, daß mir meine Jette die Augen zudrücken ſollte und nun habe ich ihr dieſen Dienſt erweiſen müſſen. Ja, ja, der Menſch denkt und unſer Herrgott lenkt.

Wie ſteht's mit dem Begräbniß, Kamerad? fragte PommrichHaſt du ſchon Schritte deshalb gethan? Du weißt, daß, wenn der Menſch in dieſes Leben eintritt, es Knöpfe koſtet, noch weit mehr aber, wenn er wieder ab⸗ gelöſt wird. In vierzehn Tagen erſt iſt unſere kleine, viertel⸗ jährige Penſion fällig und darum dein Beutel wohl eben ſo leer als der meinige.

Ach! entgegnete Thomasdaran habe ich noch mit keinem Athemzuge gedacht.*

Nun, wenn ja alle Stränge riſſen meinte Pomm⸗ richſo müßte die Armenbehörde das Begräbniß deiner Tochter beſorgen.

Die Armenbehörde? fuhr Thomas auf und ſein Ge⸗ ſicht entflammte.Donnerwetter! Mir das, Pommrich? Und du willſt mein alter Kam'rad und Freund ſein? Ha, meine ſeelige Jette wendete ſich im Sarge und Grabe um, wenn ich ſie von der Armenbehörde einſcharren ließe und ſo ihr Andenken mit Schande bedeckte. Nein, meine Tochter ſprach er zu der Todten gewendet und tief gerührt verlaß dich darauf; mit Ehren ſollſt du unter die Erde gebracht werden, und ſollte ich mein letztes Hemde vom Leibe verkaufen oder gar meinen Stelzfuß, den ich noch nöthiger brauche wie jenes. O Pommrich! mich alſo zu kränken und dieſe dazu! Kommt dir's nicht vor, als ziehe