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ſie eine Weile im nen Bette geweſen ſein würde. Sie legte ſich alſo nieder und ihre Guſte da neben ſie, während ich in der Stube bei meiner Arbeit verweilte. Plötzlich * ſchreit Guſte laut:„Großvater! Großvater!“ und das ſo 3 2 angſtvoll, daß ich Alles aus der Hand werfe und es ganz ergeſſe, daß ich meinen Stelzfuß bereits abgeſchnallt habe. Ich will in die Kammer humpeln, falle aber nach dem erſten Schritte hin und als ich mich aufgehaspelt habe und vor das Bett hinſinke, ſchnappt meine Jette gerade zum letzten⸗ nale auf, ſtreckt ſich lang aus und— weg war ſie! Wie mir Guſte erzählte, hatte ihre Mutter erſt ganz ſtill gelegen. Auf einmal aber röchelt ſie ſchwer auf, krappſt mit beiden Händen nach ihrer Tochter und zuckt heftig, ſo daß dieſe er⸗ † ſchrocken nach mir ruft. Nan, es war zwar ein ſchneller, ſſchmerzloſer Tod und es traf nicht ein, was meine Jette immer befürchtet hatte. Dieſe ſagte immer:„Gebt Acht, ihr Kinder! ich bekomme eheſtens das Reißen, ſo daß ich kein Glied mehr rühren kann und mich von euch heben, legen und füttern laſſen muß, wie die alte Waſchfrau, die Habelten, bis mich nach langem Leiden der Tod endlich abholt.“ Aber den Schreck, den wir beide, ich und Guſte, hatten, vergeſſe ich mein Lebtage nicht.“
die Todte—„und ihr iſt jetzt wohl.“
„Das iſt wahr!“— bejahte Thomas.„Mehr als wahr! Was meine Jette an mir und ihrer Guſte gethan hat, lohne ihr unſer Herrgott in der Ewigkeit. Für mich iſt's nun aber auch an der Zeit, daß der Zapfenſtreich ge⸗ ſchlagen wird und ich die Kneipzange mit dem Sarge ver⸗
3—„Sie war eine kreuzbrave Frau“— lobte Pommrich
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