Druckschrift 
Die drei Invaliden oder Die Sparbüchse / von Gustav Nieritz
Entstehung
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indem er ſoldatiſch die rechte Hand an das kleine dreieckige Hütchen auf ſeinem Haupte legte.Uf! die böſen Treppen! Wenn meine Lunge nicht beſſer beſchaffen wäre als mein ſo müßte ich das Vergnügen miſſen, dich zu beſuchen. Du wohnſt hoch wie ein Thürmer und haſt gleichwohl auch nr ein Bein wie ich. Schlechter Geſchmack das in der Wahl deiner Wohnung. Hier bring' ich etwas Wäſche. Ein Hemde von mir und zwei von meinem Ferdinand. Was der Junge für Wäſche braucht! Alle Wochen ain weißes Hemde und dann lamentirt noch deine Jette, daß ſie kaum rein waſchen könnte. Wo iſt ſie denn? Auf dem Trocken⸗ platze oder im Waſchhauſe? In der Mangelkammer oder auf der Bleiche?

Auf dem Leichenbrete liegt ſie verſetzte Thomas

dumpf und beugte ſich tief über ſeine Arbeit um wiederum eine neu hervorquellende Thräne zu verbergen. Neun und neunzig tauſend Schock Pfefferkörner! rief der Stelzfuß betroffen aus und ſtarrte ſeinen Kameraden fragend an.Das iſt ein ſchlechter Spaß! Thomas! Thomas! male den Teufel nicht an die Wand! Er kommt ſonſt, ehe man ſich's verſieht.

Ich male nicht erwiderte Thomas trübeam allerwenigſten den Teufel, an den jetzt nicht einmal ein Kind mehr glauben will. Komm' und überzeuge dich, ob ich ſpaße oder nicht.

Er legte Draht und Zange hin, erhob ſich von ſeinem Sitze und ſtampfte mit ſeinem Stelzfuße der Kammerthüre

fuß ihm nach. Draußen in dem Kämmerlein lag, unter

zu. Neugierig und erſchrocken ſtampfte der andere Stelz⸗

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