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als die bisher durchwanderten war. Das Volk, welches bei dem Einmarſch der Gefangenen weniger zahlreich als ander⸗ wärts herzukam, wiederholte mehrfach das Wort:„Bagno! Bagno!“
So heißen diejenigen Strafanſtalten, welche die ehemals zu den Galeeren verurtheilten Verbrecher gegenwärtig auf⸗ nehmen und gewiß nicht minder ſchrecklich ſind. Als die Schifffahrtkunſt noch in der Wiege lag, als man ein Schiff noch nicht durch die Stellung der Segel und des Steuer⸗ ruders nach jeder Richtung hin zu bewegen verſtand, als man von der Dampfkraft keine Ahnung hatte, bediente man ſich, wie noch jetzt bei kleinen Flußſchiffen und Böten, der Ruder, um große Seefahrzeuge fort zu bewegen. Dergleichen Fahrzeuge hießen Galeeren, zählten an 100 und mehr große, rieſenhafte Ruder, von je drei Menſchen gehandhabt, und wurden namentlich in den früheren Kriegen gegen die Türken verwendet. Dieſe Ruderknechte oder Galeerenſclaven waren entweder Kriegsgefangene oder ſchwere Verbrecher, deren Leben noch ungleich reicher an den härteſten Arbeiten, Entbeh⸗ rungen und Gefahren war, als das der jetzigen Galeerenſclav en. Die Ruderbank war ihre unzertrennliche Lebensgefährtin, von welcher ſie nur der Tod erlöſte. Feſt angeſchmiedet an dieſelbe, mußten die Unglücklichen Tag und Nacht neben ihr zubringen, auf den harten Holzdielen ſchlafen eſſen, trinken, ihredringendſen Bedürfiſſeverrichten, Regiu⸗Hatl. Sturn, Froſt, Hitze ausſtehen, in der rings ſie umtobenden See⸗ ſchlacht geduldig ausharren, die gefährlichſte Krankheit ohne Beiſtand durchmachen und bei dem Untergange der Galeere angekettet den langſam nahenden Tod des Ertrinkens erleiden.


