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zöſiſch miteinander und zwar zum großen Aerger der Groß⸗ mutter, die kein Wort davon verſtand.
„Die Rangen“— ſprach ſie zu ſich ſelbſt,—„können ſich ja über mich luſtig machen, ohne daß ich's weiß oder ahne.“
Aber das Luſtigmachen verging allgemach den Kindern, wie ihrer Großmutter. Monat auf Monat verſtrich, ohne daß die Aeltern der Kinder wiederkehrten. Es kam der Winter und ging wieder unter immer härteren Entbehrungen. Was die Großmutter an Sparpfennigen beſaß und von dem in den Krieg gezogenen Ehepaar zurückgelaſſen worden war, ward trotz aller Einſchränkung aufgezehrt und der Mangel immer einheimiſcher in der kleinen Familie. Frau Ihlig, die Großmutter, arbeitete nach Möglichkeit. Sie wuſch, ſcheuerte, mangelte, plättete und unterzog ſich jeder anderen, lohnenden Arbeit. Allein dennoch reichte ihr Erwerb nicht aus, um drei Perſonen davon zu erhalten. Zwar waren
zwei davon nur kleine Perſonen, beſaßen aber deſto größere
Eßluſt und ſchoſſen, wie junge Salatpflanzen in der Nacht, faſt ſichtlich auf, ſo daß die Aermel von Wilhelms Jacke nur wenig über die Ellebogen und ſeine Hoſen nicht viel über die Kniee herabreichten, Dortchens Röcke dagegen immermehr die Kürze von denen der jetzigen Theater⸗ und Ballet⸗ tänzerinnen bekamen.
Die Schwalben kamen aus der Fremde zurück und ſuchten ihre alten Neſter wieder auf. Nicht ſo die Aeltern Wilhelms und Dorotheens. Sie waren und blieben verſchollen, ſo viel ſich Frau Ihlig auch mühete, um einige Nachricht über jene zu erlangen. Freilich waren weit über 100,000 preußiſche


