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ben des Alphabets! Acht waren das H, vierzehn das O, ſiebenzehn das R, achtzehn das S und eins das A.
„Horſa!“ war der Sinn und der Klopfer jedenfalls ein Freund von ihm, wo nicht gar ein Befreier! Als⸗ bald ging Horſa an die Antwort, indem er durch abge⸗ zählte Schläge ſagte, wie er den Klopfer verſtanden habe. Dieſe wortloſe Sprache war aufhältlich genug; dennoch aber gewährte ſie dem Gefangenen ein unbeſchreib⸗ liches Vergnügen. Horſa's Pochinſtrument war ein Bret⸗ chen ſeiner Bettſtelle, welches er vor den Augen ſeines Wärters ſorgfältig verbarg. Ein Stück Holz von dieſer Seite, ein Hammer auf jener bildeten die Beſtandtheile eines Telegraphen, der freilich kein elektromagnetiſcher war, durch den aber Horſa auf ſeine Frage erfuhr, daß ſein Freund Strauchwitz den Verſuch, den Prinzen zu befreien, mit dem Verluſte ſeiner Freiheit bezahlt habe, ſich als Gefangener hier in der Feſtung befinde und auf ſeine Veranlaſſung eben die gegenwärtige Zeichenſprache eröffnet worden ſei. Vielmal erhob ſich Horſa's Hand, um nach dem Schickſale Eduard Hennebergs zu fragen, allein die Furcht, den begangenen Mord beſtätigt zu hö⸗ ren, lähmte ihm ſtets den Arm.
Von nun an glaubte Horſa nicht mehr verzweifeln zu müſſen. Wußte er doch, daß noch Jemand mit ihm und ſeinetwegen daſſelbe Loos theile, daß Ausſicht auf Befreiung und Erlöſung vorhanden ſei und daß ihm faſt täglich Troſt zugeſprochen werde.
Wer den vormaligen Regenten hätte ſehen ſollen, wie er, trotz einem Pochjungen im Bergwerke, mit Eifer gegen die Wand klopfte und dann lauſchend verweilte, um die Antwort zu vernehmen! Ungleich ſchneller denn


