Teil eines Werkes 
1. Band (1850)
Entstehung
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gent ſei der erſte Unterthan des Geſetzes. Der Dritte: Das Volk iſt nicht des Fürſten wegen, ſondern derſelbe des Volkes wegen da. Der Vierte: Der Fürſt ſei in Allem das gute Beiſpiel ſeines Volkes. Der Fünfte: Bevor ein Fürſt Andere regieren will, muß er ſich ſelbſt beherrſchen können.

Der Leſer wolle nicht vergeſſen, daß Horſa erſt neunzehn Jahre zählte und eine Hochſchule noch nicht beſucht hatte, man hätte denn die Feſtung als eine ſolche betrachten wollen, und das konnte man mit Recht, we⸗ nigſtens in vieler Hinſicht.

Später begann Horſa eine Bildungsgeſchichte des Menſchengeſchlechtes nach Anweiſung der Bibel zu ſchrei⸗ ben und jene zwar in religiöſer Beziehung. Erſt dachte ſich der Menſch ſeinen Gott als einen Menſchen mit menſchlichen Schwächen und Unvollkommenheiten. Er ging mit ihm um, wie mit Seinesgleichen, nur daß er eine gewaltige Scheu vor Gottes Macht und Zorne hatte. Später glaubte er mit dieſem im Traume reden zu können, da er den Unſichtbaren nicht am Tage fand. Seine Dankbarkeit für die vom Schöpfer empfangenen Wohlthaten ſprach er durch Geſchenke aus, welche er, das höchſte Weſen oben im Himmel wohnen glaubend, verbrannte, um den Rauch und mit ihm die dargebrachte Gabe empor ſenden zu können. Weiterhin forderten die Hohenprieſter und Propheten nicht bloße Opfer, ſondern auch zugleich den unbedingten Gehorſam gegen die gött⸗ lichen Gebote. Die Furcht war dabei die Zuchtmeiſterin und die ſchrecklichſten Drohungen die Peitſche. Mit Chriſto trat eine gänzliche Umwandlung in der Religion ein. An die Stelle der Furcht trat die Liebe, als der