Teil eines Werkes 
1. Band (1850)
Entstehung
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von der Republik zum Königthume und wieder umge⸗ kehrt geſchritten waren. Aber die monarchiſche Regie⸗ rungsform war doch bei den meiſten Völkern die vorherr⸗ ſchende und gebräuchlichſte, auch bezeichnend für den Le⸗ ſer die Beobachtung, daß die Iſraeliten die Prieſterherr⸗ ſchaft viel eher ſatt bekommen hatten, als die der Kö⸗ nige, obſchon dieſe, der Mehrzahl nach, das Volk nur als ihrerwegen vorhanden betrachteten und nach dieſer Meinung behandelten. Des frommen Dulders Hiob Geſchichte richtete in etwas den darnieder gebeugten Sinn Horſa's auf.Wenn du ſprach er zu ſich ſelbſt bei deiner Haft noch obendrein von Zahnſchmerzen geplagt würdeſt oder eine andere ſchmerzliche Krankheit an dir hät⸗ teſt: wie ungleich trauriger würde deine Lage dann ſein! Dabei erinnerte er ſich zufällig des Kranken am Teiche Bethesda, welcher daſelbſt 38 lange Jahre gelegen hatte und welchem immer ein Glücklicherer zuvorgekommen war. Das war nun zwar ein leidiger Troſt, jedoch immer beſ⸗ ſer noch wie gar keiner.

Aber außer dieſen troſtvollen Augenblicken gab es

für Horſa ungleich mehrere, wo er wieder verzweifeln zu müſſen glaubte. Dann ſtrengte er alle ſeine Geiſteskräfte

an, um eine Möglichkeit zu erſinnen, wie er ſich ſelbſt aus dem Kerker befreien könne. Wiederholt ſchon hatte er die Dicke und Feſtigkeit der Mauern, wie der Eiſen⸗ gitter und der Thüre unterſucht, wiederholt nach Werk⸗ zeugen ſich umgeſehen, mittelſt welcher er ſich einen Aus⸗ weg durch jene zu bahnen vermöge. Da er aber weder die Lage, noch äußere Beſchaffenheit ſeines Gefängniſſes,

weder die Menge ſeiner Wächter noch deren Standpunkt