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wachſendes und näher kommendes Geräuſch erhob. Wolf lüftete das Schlagleder, ſteckte den Kopf hinaus und trieb zur haſtigen Eile unter wildem Fluchen an. Bei dem Scheine ſich in den Wagen hereinſtehlender Later⸗ nen ſah Horſa den Wagen von Dragonern umgeben, die früher die ſeinigen geweſen waren.
Bald war die Umſpannung bewirkt und der Wagen ſetzte ſich wieder in raſche Bewegung. NRicht lange währte es jedoch, ſo widerſetzte ſich ein Volkshaufe dem weiteren Vordringen deſſelben.
„Zurück!“ Platz gemacht,„wenn euch euer Leben lieb iſt!“ riefen die Dragoner aus.
„Laßt euch nicht werfen!“ tönte eine dem Prinzen wohlbekannte Stimme zurück—„Rettet, befreiet unſern rechtmäßigen Fürſten! Steinigt die treuloſen Söldner! Es lebe unſer Fürſt Horſa!“
Das Kommando des Reiterofficiers, welches zum Einhauen und Angriffe aufforderte, unterbrach jene Worte. Kampfgetümmel erhob ſich in der nächſten Sekunde und wogte um den Wagen, deſſen Geſpann ſcheu ward und den Wagen umzuwerfen drohte. Es ward ein furcht⸗ barer Lärm, untermiſcht von Flintenſchüſſen, Säbelgeklirr, Wuthgeſchrei und Kampfermunterungen.
Wolf war aus dem Wagen geſprungen. Nach kur⸗ zer Weile öffnete er den Wagenſchlag und forderte den Prinzen auf, auszuſteigen. Von ſeinem Gefährten un⸗ terſtützt, zog er Horſa heraus, ein Pechpflaſter, welches ihm des Athmens und Sehens beraubte, klatſchte ihm über das Antlitz und ſo fühlte er ſich mehr getragen, als geführt, ohne zu wiſſen, wohin. Das Kampfgetüm⸗ mel ward ſchwächer und bald unhörbar. Endlich, da


