Teil eines Werkes 
1. Band (1850)
Entstehung
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mir geraubt, ohne welches ſelbſt ein Thron zu einem bloßen Spielwerke für mich wird. Sie geben vor, mir treu und unbedingt ergeben zu ſein nun, wohlan! zeigen Sie dieß durch die That, indem Sie mir Ama⸗ liens Beſitz abtreten, der mir alles Andere erſetzen ſoll und kann.

O mein Fürſt! entgegnete Eduard voll Trauer Sie verlangen das Unmögliche von mir. Wie ver⸗ möchte ich ein Herz zu verſchenken, das keinem Andern als mir allein anzugehören gelobt hat? Sie kennen meine Amalie erſt ſeit wenig Wochen, wir aber uns ſeit einer Reihe von Jahren. Wie tief gewurzelt muß demnach

Hören Sie auf gebot Horſa mit ſchneidender StimmeWozu noch dieſer Redeaufwand? Sie wol⸗ len nicht und damit baſta! Meiden wir gegenſeitig un⸗ ſere Geſellſchaft.

Horſa war unter dieſen Worten aufgeſtanden und ſchritt mit ſtarken Schritten dem Dickicht zu. Sprachlos ſtarrte ihm Eduard nach.

Plötzlich machte der Prinz eine haſtige Nücke⸗ wegung.

Ha! ſchrie er entflammtVerrath! ſchänd⸗ licher Verrath! Judas! elender Verräther, ſtirb! Die ſcharfgeladene Büchſe in Horſa's Hand erhob ſich raſch; ihr Lauf richtete ſich auf Eduard ein Blitz ein hallender Knall und unter einem Wehlaute ſtürzte jener zu Boden.

In derſelben Zeit war auch Horſa von bewaffneten Jägern umringt und wehrlos gemacht. Während man ſich ſeiner verſicherte, warf der unglückliche Prinz einen