Teil eines Werkes 
1. Band (1850)
Entstehung
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in ſeine Kammer, um nur dem Bräutigam Amaliens nicht in den Weg zu kommen.

Nach einiger Zeit ward an Horſa's Thüre geklopft. Auf ſein ziemlich unwilligesHerein! trat ein junger und wie ſich Horſa wider Willen geſtehen mußte, ſchöner Mann in das Gemach, verbeugte ſich tief und ehrfurchtsvoll vor Horſa und ſagte mit voller Empfindung und leuch⸗ tendem Blicke:Mein hoher Herr! wie glücklich preiſe ich dieſes Haus, meine Familie und mich, daß der gü⸗ tigſte und tief betrauerte Fürſt bei uns Zuflucht geſucht und gefunden hat! Unſer Eigenthum, wie unſer Leben wollen wir freudig für Ihr Wohl dahingeben. Ja, mein Fürſt, viele tauſend Herzen ſchlagen noch immer für ihren rechtmäßigen Gebieter und haben das Gelübde gethan, nicht eher zu ruhen, als bis Sie den Thron, der nur Ihnen gebührt, wieder in Beſitz genommen haben. Wenn ich nicht eher hier erſchienen bin, um Ihnen meine Hul⸗ digung darzubringen, ſo geſchah es aus dem Grunde, weil ich im Verein mit allen Gutgeſinnten dahin zu wir⸗ ken trachtete, daß der Räuber Ihres Reiches geſtürzt und Sie in Ihre verlorenen Rechte wieder eingeſetzt würden. Dieſes Werk iſt bereits im beſten Gange und in kurzem werden dem verblendeten Volke die Augen auf⸗

gethan und Sie von demſelben im Triumph zurückge⸗ holt werden.

Horſa hatte dieſe, mit großem Feuer und tiefer Empfindung geſprochene Rede unter den verſchiedenar⸗ tigſten Gefühlen angehört. Aus jedem anderen Munde würde er ſie mit Freuden vernommen haben. Da ſie aber aus dem des verhaßten Nebenbuhlers kam, ſo dünkte