Teil eines Werkes 
1. Band (1850)
Entstehung
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Ob hart? verſetzte die Frau.Iſt etwa eine Schtotkugel etwas Weiches, he? Wenn mich unſer Herr⸗ gott nicht beſchützt hätte, daß ich mich gerade bücken mußte, wie der Schuß daher geſauſt kam, ſo war es aus mit mir. Dem Herrn Oberförſter werde ich es ſagen, welch' einen ungeſchickten Burſchen er in Ihm beſitzt. Zeigen will ich ihm die Schrotkörner hier in dem Bu⸗ chenſtamme, die mich durchlöchert haben würden wie ein Sieb.

Horſa ſah zu ſeiner Beruhigung, daß die Verletzung an der Wange nur eine leichte ſei und von dem Strei⸗ fen eines abgeprallten Schrotkorns herrühre. Da er noch immer nicht ganz den Fürſten verleugnen konnte, ſo war er der Meinung, wie er ſein begangenes Unrecht gar leicht durch Gold wieder gut zu machen vermöge. Er reichte demnach der Frau ein Goldſtück, wobei er noch einige Worte des Bedauerns und der Entſchuldigung hinzuſetzte.

Die Frau betrachtete kopfſchüttelnd das Goldſtück und ſagte ungläubig:Was ſoll mir der gelbe Zahlpfen⸗ nig da?

Ein Louisd'or iſt's betheuerte Horſa verletzt über fünf Thaler an Werth.*

So? hi! wenn's wahr iſt! erwiederte die Frau. Ich weiß doch, daß die Jägerburſchen niemals viel in die Milch zu brocken haben und faſt überall Schulden hinterlaſſen. Wie käme denn Er zu Golde?

Das iſt meine Sache, gute Frau! ſagte Horſa. Verwechſele Sie das Goldſtück und dann wird Sie ein⸗ ehen, daß es ächt iſt.