Teil eines Werkes 
1. Band (1850)
Entstehung
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ſo können wir ja das Vorderdeck des Wagens herunter⸗ ſchlagen.“

Die Männer ſtiegen ein; der Kutſcher lenkte um und fort ging es!

„Wenn wir nur die Stadt im Rücken hapent hob Schmiedel gedämpft an.„Ich mag nicht hinſehen, wenn der Spieler den Vogel aus dem RNeſte geflogen findet. Donner und Blitz! Da wandelt Fräulein Mal⸗ chen vor uns fürder. Was iſt zu thun? Ich hatte ver⸗ ſprochen, ſie in meinem Wagen mitzunehmen. Hm! ſo geht's! Laut fuhr er jetzt fort, ſo daß Chriſtian, der Kutſcher, jedes Wort hören mußte:„Dort pilgert unſer hübſches Malchen nach Hippoldisweiler. Raſch, lieber Förſter, kriechen Sie unter das Deckleder und verhalten Sie ſich daſelbſt ſtill, bis Malchen eingeſtiegen und Sie entdeckt haben wird.“

Horſa that, wie ihm geboten worden. Bald hatte die Kutſche die munter vorwärts ſchreitende Jungfrau, deren Reiſegepäck eine Frau im Tragkorbe nachtrug, ein⸗ geholt.

„Halt, Chriſtian!“ rief Schmiedel und öffnete den Wagenſchlag.„Da bin ich mit meinem Wagen, beſtes Fräulein. Steigen Sie ein und laſſen Sie Ihre Sachen von meinem Chriſtian unterbringen.“

Das Mädchen nahm nach einigem Zögern die Ein⸗ ladung an und ſtieg ein. Die Trägerin langte das Ge⸗ päck herauf und bald rollte der Wagen weiter.

Während nun Malchen munter zu plaudern begann und beſonders den verkappten Förſter zum Gegenſtande ihrer Rede erhob, blickte Schmiedel verſtohlen durch das kleine Fenſter in der Rückwand der Kutſche. Die Stadt

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