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Raume insgeſammt rauchen wollten. Sie hatten ja Zeit, im Wirthshauſe zu rauchen.“
„Erſparen Sie ſich die Worte—“ unterbrach ihn der Spieler—„Ich werde doch rauchen, ſo viel und lange es mir beliebt. Ich bin frei und will mir von Niemandem meine Freiheit beeinträchtigen laſſen.“
„Ich behaupte dagegen—“ bemerkte der Pfarrer— „daß Sie nichts weniger als frei ſind. Wir rauchen wohl insgeſammt, aber wir vier beherrſchen uns jetzt, weil wir die Damen nicht beläſtigen wollen. Sie aber find ein Knecht des Rauchens und können Ihrer Luſt nicht widerſtehen. Wie nun, wenn wir mittelſt einer ſchrillenden Pfeife zu pfeifen anfangen wollten, ſo daß Ihnen die Ohren gellten? Oder wenn Einer von uns eine Drehorgel bei ſich führte und uns mit deren Miß⸗ klängen quälte?“
„Man nennt die Männer immer das ſtarke, uns Frauen dagegen das ſchwache Geſchlecht“— ſprach Fräu⸗ lein Schütz—„Aber ich behaupte, daß die Sache um⸗ gekehrt ſei. Man wirft uns die Liebe zum Kaffee⸗ und Theetrinken, zum Kucheneſſen und Romanleſen vor. Al⸗ lein wann ſehen Sie auf der Straße Frauen, welche in ihrem Strickbeutel eine Kaffeekanne und Kaffeetaſſe mit ſich führten, um aller 5 Minuten einen Schluck zu neh⸗ men? Welch eines Geſpöttes würden ſich ſolche Frauen unfehlbar ausſetzen? Was ſehen Sie dagegen an den Männern? Wie die kleinen Kinder nicht ohne den Zolp, ſo können die Männer nicht leben ohne die Cigarre im Munde zu führen. Die Cigarre iſt's, wornach die Hand des Mannes am frühen Morgen zuerſt greift. Die Ci⸗ garre muß ihn begleiten, wenn er ausgeht. Ja, ich ſehe


