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„Das iſt wirklich kurios!“ meinte Schmiedel— „Mein Freund Kurz kennt uns Alle. Doch, wie ſteht's mit unſerm Herrn Förſter, welcher nicht einmal— doch ich will nicht mehr ſticheln—“
„Dieſer Herr iſt mir unbekannt—“ ſprach Kurz, Horſa ſcharf muſternd.„Er iſt nicht, was er ſcheinen will—“ fuhr er leiſe zu dem Dicken fort.„Und vor dem von Wolf hütet Euch. Er iſt ein ſchlechter Kerl.“
„Traratrara!“ ſchmetterte hier das Poſthorn außen vor dem Gaſthofe und gab das Zeichen zum Aufbruche. Die Reiſenden nahmen ihre Plätze ein und der Wagen fuhr ab. Es trat in demſelben eine allgemeine Stille ein, indem Jedes ſich ſeinen Gedanken oder der Ruhe überließ. Bald aber begann die Frau Salzinſpektorin zu huſten. Ihr nach folgte Fräulein Schütz. Beide Damen hielten ihr Taſchentuch vor das Antlitz.
„Den Damen fällt der Rauch Ihrer Cigarre be⸗ ſchwerlich—“ hob der Pfarrherr zu dem Herrn von Wolf an.
Dieſer ſchwieg.
„Sie qualmen in der That ſo ſtark, als wollten Sie
uns insgeſammt räuchern—“ bemerkte Schmiedel. „Setzen Sie ſich doch wenigſtens ſo, daß Sie den Da⸗ men nicht den Rauch geradezu in das Geſicht blaſen.“
„Ich kann rauchen und ſitzen, wie mir's beliebt—“ verſetzte von Wolf grob.
„Wenn Sie hier allein wären, ja!“ ſprach der Pfar⸗ rer.„So aber erfordert es die Billigkeit, ja der An⸗ ſtand gegen Damen, die des Rauchens ungewohnt ſind, daß Sie ſich mäßigen. Wir würden faſt erſticken müſſen, wenn wir fünf Männer in dieſem engen, verſchloſſenen


