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„Oh! dort wird er nachdrücklichen Widerſtand fin⸗ den von Seiten meiner treuen Bergbewohner und Knapp⸗ ſchaft—“ ſprach Horſa.
„Im Gegentheil—“ verſetzte Strauchwitz—„Sie haben ſich vielmehr zum Feinde geſchlagen, weil dieſer ihnen große Verſprechungen gemacht hat.“
„Iſt es möglich!?“ rief der Fürſt betroffen.„Das treue Gebirgsvolk, welches vor wenig Monden ſeinen letzten Blutstropfen für mich verſpritzen zu wollen ge⸗ lobte!“
„Daſſelbe!“ ſprach Strauchwitz.„So unbeſtändig iſt das Volk.“
„Aber meine Armee, welche glücklicherweiſe ein La⸗ ger in der angegriffenen Landesgegend bezogen hat, wird den Feind zurückſchlagen—“ beruhigte ſich der Fürſt.
„Auch aus dieſer Täuſchung muß ich Ew. Durch⸗ laucht reißen—“ antwortete Strauchwitz.„Nur ge⸗ fliſſentlicher Verrath des Generals von Moſting ſcheint das Lager veranlaßt zu haben. Denn derſelbe hat ſich mit dem größten Theile der von ihm verleiteten Truppen mit dem Feinde vereinigt und marſchirt jetzt im Verein mit demſelben auf Ihre Hauptſtadt los.“
„Und mein Oberbefehlshaber, der Graf von Tauern— wo iſt er?“
„Man hat ihn entwaffnet und gefangen genom⸗ men—“ ſprach Strauchwitz.„Der Ihnen treu geblie⸗ bene, kleine Theil Ihrer Armee unter des Oberſten von Lichtenfels Befehl zieht ſich, fechtend gegen die Ueber⸗ macht, zurück und hierher zu Ihrem Schutze.“
„Und wie iſt die Stimmung der Bürger gegen mich?“


