Teil eines Werkes 
1. Band (1850)
Entstehung
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Rathe und Offizier bis zu dem unterſten Hofbedienten herab wurde der Fürſt bearbeitet und kein Mittel unver⸗ ſucht gelaſſen, um auf deſſen Entſchließung einzuwirken.

Der junge Fürſt fühlte nur zu gut, daß er des Rathes weiſer und redlicher Männer bedurfte, um eine gute Wahl treffen zu können. Aber wie dieſe unter der Menge der ſich um ihn drängenden Rathgeber aufzu⸗ finden?

Lieber von Siegmaringen, redete Horſa den Kam⸗ merherrn anSie kennen alle Welt. Was halten Sie von meinem Geheimrathe von Düren? Er verlangt die Aufhebung aller Handelsbeſchränkungen und daher aller Schutzzölle.-

Hm! verſetzte der Kn Man behaup⸗ tet, daß von Düren be mit est engliſchen Geſandten ſei und ſich zuweilen in ſolchen Verlegenhei⸗ ten vejnbe, wo man engliſches Gold gut brauchen kann.

Der geheime Regierungsrath von Schorlach dage⸗ gen iſt für Erhöhung der Zölle zum Schutze der heimi⸗ ſchen Erzengniſſe ½ meinte der Fürſt.

Sehr natürlich ſprach der Kammerherr denn ſein Schwiegerſohn beſitzt die anſehnlichſten Eiſen⸗ hütten des Landes.

Der Präſident von Emmerich fuhr der Fürſt fortwill nur indirekte Abgaben, der Juſtizrath Hom⸗ meier dagegen eine Einkommenſteuer eingeführt haben.

Wiederum ſehr natürlich erwiederte der Kam⸗ merherr.Der Herr Präſident iſt ein Filz, unverheirathet, macht kein Haus und bedarf daher nur wenig. Der Juſtizrath dagegen iſt ein Mann des Volks, iſt Republi⸗ kaner und will ſich daher bei dem beliebt machen.