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ihrer Begeiſterung die Pferde ſeines Wagens aus⸗ und ſich davor ſpannen wollten. Wohin des Fürſten Auge blickte, ſah es blühende Fluren, wohlhäbige Dörfer, lachende Städte und wohlgekleidete Bewohner, die ihrem Herrſcher fröhlich entgegeneilten. Beſonders rührte die⸗ ſen der herzliche Empfang des ſchlichten Gebirgsvolkes und der alten treubewährten Knappſchaft, welche ſeit Jahrhunderten des Thrones feſteſte Stütze geweſen war.
Horſa kehrte in ſeine Reſidenz mit der Ueberzeugung zurück, daß er nur fortzubauen habe auf dem guten Grunde, den ſein Vorgänger gelegt hatte. Er ließ dem⸗ nach ſeine Miniſter in der bisherigen Weiſe fortregieren und gab zu deren Verfügungen ſeine fürſtliche Einwilli⸗ gung. So verſtrichen dem jungen Monarchen die erſten Monate ſeines neuen Amtes, ohne daß ihn deſſen Sor⸗ gen ſchwer gedrückt hätten. Vielmehr überließ er ſich als ein lebensfroher Jüngling ohne Rückhalt den ſchim⸗ mernden Zerſtreuungen, welche im reichſten We einem regierenden Fürſten offen ſtehen.
Der Tod zweier, die wichtigſten Staatsämter beklei⸗ denden Männer änderte plötzlich Holſs ſorgenloſen Zu⸗ ſtand. Der vorſitzende Miniſter und der Oberbefehlsha⸗ ber des Heeres waren es, welche dem allgemeinen Looſe des Menſchen gehorchen und von ihrem Erdenwirken ab⸗ ſcheiden mußten. Dieſer doppelte Schlag ſetzte zahlloſe Kräfte in Bewegung. Vier Parteien erhoben ſich, von denen je zwei einander feindlich gegenüber ſtanden und zu verhindern ſuchten, daß bei der Beſetzung jener Stel⸗ len einer ihrer Gegner bevorzugt würde. Der junge Fürſt wurde mit Rathſchlägen, Bittſchreiben, Einflüſte⸗ rungen und Druckſchriften überhäuft. Vom oberſten


