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einige Worte auf, die wir den jungen Fürſten bei der Huldigung an das Volk richten laſſen. Sie werden ſchon wiſſen, wie ich's meine.“ „Lieber Berggold,—“ hatte darauf der Rath zu einem jungen Sekretär des Kollegiums geſprochen— „entwerfen Sie eine kleine Anſprache des Fürſten an ſein Volk, bei Gelegenheit ſeiner Huldigung. Machen Sie es kurz und erbaulich, ſintemal das Auswendigler⸗ nen langer Reden keine Sache der Fürſten, zumal der jungen, iſt. Geben Sie ſich Mühe, denn wir werden an dem Nicht⸗Gelingen oder Gelingen der Anſprache Ihre Befähigung zu höheren Stellen ermeſſen können.“ Berggold verbengte ſich dankend für das ihm ge⸗ ſchenkte Vertrauen. Er durchwachte die Nacht am Schreib⸗ tiſche, ent⸗ und verwarf zehn Anſprachen und ſetzte aus denſelben eine elfte zuſammen, die ihn befriedigte. Er⸗
wartungsvoll überreichte er das Papier am nächſten Mor⸗
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Dieſer überlas das Papier mit flüchtigen Blicken. „Einiges davon iſt zu brauchen—“ ſprach er,„Vie⸗ les nicht. Einſtweilen ſage ich Ihnen Dank für den be⸗ wieſenen guten Willen. Ich werde Sie dem Premier⸗
miniſter empfehlen. Adieu.“ Darauf ſchrieb von Bimsſtein die Rede eigenhändig und ungeändert ab und händigte ſie dem Miniſter ein. „Excellenz—“ ſprach er—„ich ſchmeichle mir, das Möglichſte in dieſer Anſprache geleiſtet zu haben.“ „Nicht übel!“ lobte der Miniſter.—„Nur etwas zu ſchwärmeriſcher Aufflug— zu viel Herzlichkeit— zu viel Verſprechungen gegen das Volk.“


