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war, Ew. Durchlaucht zum Schein, Ihre Verfolger aber über den Löffel barbieren zu können: da gelobte mir Ew. Durchlaucht unter dem Spritzleder meines Wagens her⸗ vor den feurigſten Dank. Jetzt, mein Fürſt, iſt die Stunde gekommen, wo Sie durch die That dieſen Dank mir beweiſen können. Erhören Sie unſere Bitte und werden Sie wieder unſer gütiger Regent.“
„Ich verkenne nicht das Gewicht Ihrer Gründe, meine Herren—“ entgegnete Horſa bewegt—„aber in der Schule, welche ich ſeit 6 Jahren ſchon beſucht, habe ich noch weit mehr Gegengründe gelernt.“ „Ihr Volk, mein Fürſt—“ ſprach Graf Seins⸗ heim—„hat während derſelben Zeit gleichfalls eine lehr⸗ reiche Schule durchgemacht, ſo daß es nie wieder in ſei⸗ nen alten Fehler gegen Ew. Durchlaucht zurückfallen dürfte.“
„Sie werden alsbald die Vergeblichkeit Ihrer Bitten einſehen, meine Herren—“ erwiederte Horſa—„wenn ich Ihnen ſage, daß mein Schwiegervater nur unter der Bedingung ſeine Tochter mir zum Weibe gab, nie und unter keiner Bedingung wieder in den Fürſtenſtand, ge⸗ ſchweige in den eines Regenten, eintreten zu wollen. Ich leiſtete dieſes Verſprechen und werde es zu halten wiſſen. Da kommt mein Schwiegervater ſelbſt. Fragen Sie ihn, ob ich die Wahrheit geſprochen habe oder nicht.“ Vater Schmidt, von dem Gegenſtande der Verhand⸗ lung unterrichtet, pflichtete der Weigerung ſeines Schwie⸗ gerſohns bei.„Meine Tochter—“ ſprach er—„würde nur unglücklich werden, ſo wie deren Kinder, meine En⸗ kel. Zwar hat Horſa oder Heinrich den vormaligen Für⸗ ſten mit ſeinen Launen und Gewohnheiten ausgezogen⸗


