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er, an Amalie jetzt voll Scham denkend, verbeſſernd hinzu. „Eine ſchwere Uebereilung habe ich allerdings begangen, jedoch iſt ſie mir großmüthig verziehen worden.“
„Gott Lob!“ ſprach Vater Schmidt mit erleichtertem Herzen.„Wenn dem ſo iſt, ſo ſehe ich kein Hinderniß mehr und getroſten Muthes kannſt Du mir Dein Ge⸗ heimniß entdecken. Wer Du auch ſeiſt: Anna iſt und bleibt Dein.“
„O tauſend Dank, mein beſter, großmüthiger Vater!“ rief Horſa feurig aus.„Welch eine ſchwere Laſt nehmt Ihr mir von dem Herzen!“
„Nun, und Dein Geheimniß? Heraus damit!“ drängte Vater Schmidt.
„Mein Geheimniß?“ verſetzte Horſa wieder beklom⸗ men—„Doch ich habe ja Euer Wort, mein Vater! So wißt denn, daß mein Vater kein Förſter war und, ſo wie meine Mutter, bereits geſtorben iſt, da ich erſt 5 Jahre alt war. Auch habe ich die Jägerei nicht er⸗ lernt— ich bin“— Horſa's Stimme ward hier ſchwä⸗ cher und furchtſamer—„Horſa!“
„Horſa?!“ verſetzte Vater Schmidt träumeriſch. „Horſa? Welcher Horſa?“
„Euer ehemaliger Landesherr, mein Vater!— ſprach Horſa—„der jetzt ſeine Thronverjagung als ſein größtes Glück erkennt, weil ich ſonſt nicht Anna gefunden und ihre Hand erlangt haben würde.“
„Fürſt Horſa?“ ſtammelte Vater Schmidt und er⸗ bleichte wie eine Kalkwand. Der ſtarke Mann wankte ſogar.„Fürſt Horſa?“ wiederholte er zitternd—„O mein armes Kind!“ rief er ſchmerzvergehend aus.„Welch'
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