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das Einſteigen der beiden Flüchtlinge abwartete, um dann ſein Pferd zum ſchnellen Fortjagen anzutreiben.
„Kennen Sie mich?“ fragte Horſa's Befreier, als die Fahrt über einen weichen Wieſengrund das Sprechen machte.
„Sie ſind— der wackere Herr Lieutenant—“ ſprach Horſa voll tiefer Empfindung—„welchem der dicke Gutsbeſitzer in jener denkwürdigen Nacht die Sorge für die Poſtillionswittwe übertrug. Wie aber kamen Sie dazu, mein edler Retter, mich aus der ſchrecklichſten aller Gefangenſchaften zu erlöſen?“
„Hm! durch den Pfarrer Schwarz in Müggendorf, welcher Sie vor 8 Tagen ſah und mir die Geſchichte er⸗ zählte—“ erwiederte der Lieutenant.„Da die Herren Schwarzröcke meiſt mehr Courage zum Predigen als zum Handeln haben, ſo überließ mir der Herr Pfarrer Schwarz das Werk Ihrer Befreiung, die nicht der Erwähnung werth iſt, da man ja nichts zu riskiren hatte. Wohin aber ſoll ich Sie bringen, mein armer, lieber, heißbe⸗ weinter Fürſt?“
„An die Gränze—“ ſprach Horſa—„in die Ge⸗ gend von Seidnitz. Dort weiß ich ein Aſyl zu finden, wie nirgends weiter in der Welt. Ach, daß ich's nie verlaſſen hätte!“
„Laufen Sie dort wirklich keine Gefahr, mein ʒirſt 2. entgegnete der Lieutenant.„Doch Sie haben zu befehlen, ich nur ru ½ Links.


