Teil eines Werkes 
2. Band (1850)
Entstehung
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noch im Gefängniß zubringen mußte, obgleich der Ober⸗ mundſchänke ihm die Freiheit verſprochen hatte!

Die Geſellſchaft und Nähe der Irren vermeidend, wandelte nach 8 Tagen Horſa der Gartenmauer entlang. Plötzlich machte eine Stimme„bſt! bſt!“ in der Nähe. Horſa blickte betroffen auf und einem wiederholten„bſt! bſt!“ folgend, entdeckte er auf einem Baume, welcher au⸗ ßerhalb des Gartens und in deſſen Nähe ſtand, einen Menſchen, der, hinter dem Stamme ſich verbergend, nur mit dem Geſichte hervorlugte und der Urheber des Zu⸗ rufs war.

Jetzt ward eine Hand hinter dem Stamme ſichtbar, welche einen in Papier gewickelten Stein über die Gar⸗ tenmauer bombardierte. In jenem ſtanden die Worte geſchrieben:„Wenn Sie derjenige wirklich ſind, für den Sie ſich ausgeben, ſo werfen Sie Papier und Stein zu⸗ rück und finden ſich in der nächſten Minute an derſelbe Stelle wieder ein.“

Der Stein flog über die Mauer und Horſa wan⸗ delte mit heftig pochendem Herzen weiter, um in der nächſten Minute wieder umzukehren. Eine kunſtlos, aber brauchbar gefertigte Strickleiter hing jetzt von der Mauer herab und eine Stimme ſprach drüben gedämpft:„Wenn Sie ſich unbeobachtet glauben, ſo ſteigen Sie raſch herauf.“

Eine Katze kann nicht ſchneller zum Taubenſchlage hinaufklettern, als jetzt Horſa auf der Mauerkante und jenſeit hinab. Ein Mann, welcher eben ſo raſch die benutzte Strickleiter an ſich zog und eilig davon zu ſchrei⸗ ten begann, winkte Horſa zu, ihm nachzufolgen. Bald hatten ſie einen Einſpänner erreicht, deſſen Kutſcher nur