Teil eines Werkes 
2. Band (1850)
Entstehung
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der Andere der Schöpfer ſelbſt,— ein Dritter ein Maul⸗ wurf zu ſein. Sogar einen jungen Mann habe ich bei mir, welcher glaubt, der verſtorbene Fürſt Horſa von Baſilien zu ſein. Zu dieſem Wahne hat den Unglückli⸗ chen eine entfernte Aehnlichkeit mit dem entthronten Für⸗ ſten verleitet. Haben Sie den Letztern perſönlich gekannt, da er Ihr Landesherr früher war?“

„Bei Gelegenheit ſeiner Huldigung habe ich ihn ge⸗ ſehen, doch nur flüchtig und aus ziemlicher Entfernung—“ entgegnete die fremde Stimme.

„Heinrich Tronicke!“ rief der Doktor befehlend— „kommen Sie zu mir her!“

Als Horſa dem Gebote Folge leiſtete, erblickte er neben dem Direktor einen Fremden, zu welchem er als⸗ bald voll innigen Sutiens ausrief:„Ach beer Herr Pfarrer! Sie ſind—

„Schweigen Sie!“ unterbrach ihn der Dottor ſtreng. „Finden Sie die Aehnlichkeit gegründet?“ fuhr er zu dem Fremden

„Ich weiß wirklich nicht—“ verſetzte dieſer—„was ich ſagen ſoll. Der arme junge Mann ſcheint mich zu kennen und das hat mich in Verwirrung gebracht.

„Wir ſind ja zuſammen gereiſt— im Poſtwagen— ſagte Horſa faſt mit Thränen.

„Sie ſollen ſchweigen!“ befahl der Direktor zornig. „Kommen Sie—“ wendete er ſich an den Fremden— „wir müſſen uns entfernen, wollen wir nicht einen Rüc⸗ fall bei dem jungen Manne bewirken.“

Aber Horſa eilte den Davongehenden nach, ausru⸗ fend:„Herr Direktor! hören Sie mich um des barmher⸗ zigen Gottes willen! Der Herr Pfarrer kennt mich und