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zelnen Theile und Unterabtheilungen des prieſterlichen Vortrags genau anzugeben.
Horſa pries ſich glücklich, daß ſein Wirth nicht auch ihm auf den Zahn fühlte, indem er außer den letzt ver⸗ nommenen Worten des Predigers ganz und gar nichts gehört hatte.
Heute kam ein ſchmackhaft bereitetes Sonntagsgericht auf den Tiſch, welches dem, bisher an die ſchmale Ge⸗ fangenkoſt gewöhnten Prinzen mindeſtens eben ſo gut ſchmeckte, als früher bei überladenem Magen die fürſtliche Küche. Die Feſtung hatte auch hierin ihr Gutes gehabt und den Prinzen dankbar gegen alle leiblichen und gei⸗ ſtigen Genüſſe ſeines jetzigen Lebens geſtimmt.
Nach Tiſche ſpielte und ſang Anna, auf des Vaters Wunſch, länger als an den Wochentagen und auch Horſa zeigte ſeine Fingerfertigkeit auf dem Klaviere. Als jedoch die vierte Nachmittagsſtunde gekommen war, ſchickte ſich Vater Schmidt zum Weggehen an.
„Wollt Ihr uns begleiten, Heinrich?“ fragte er Horſa, welcher ſeinen Friſeurgehilfen⸗Namen wieder an⸗ genommen hatte.„Wir begeben uns jetzt in die große Trockenſtube des Siedehauſes, wo der Herr Kantor Beier aus Schmortanne alle Sonntage Erbauungsſtunde zu hal⸗ ten pflegt.“
„O weh! noch eine Predigt!“ dachte Horſa bei ſich ſelbſt—„und am Ende noch ein zweites Examen dar⸗ über, wobei die Reihe auch an dich kommt.“
Dennoch glaubte er die Einladung nicht ablehnen zu dürfen; ein Beweis, daß der ſonſt eigenwillige Prinz ſich bereits in die Leute zu ſchicken anfing. In der geräu⸗ migen und leer gemachten Trockenſtube fand Horſa eine


