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ſtopfen:„Darnach haſt du, junger Naſeweis, nicht zu fragen?“ In beiden Fällen würde Horſa unklug gehan⸗ delt und Verdacht gegen ſich erregt haben.
„Ich bin—“ erzählte er im Weitergehen—„in dem Nachbarſtaate Rogatien heimiſch und verließ meine Heimath in der Abſicht, mich in der Welt ein wenig um⸗ zuſehen und etwas zu lernen. Da mußte mich das Un⸗ glück treffen, daß mich ein hitziges Nervenfieber befiel, welches mich dem Tode nahe führte. Man hatte mich in das Lazareth der nächſten Stadt geſchafft, wo ich lange krank lag und meine Mutterpfennige, meine ſchöne Büchſe, den werthvollen Hirſchfänger, ja Alles in Allem, zufß en mußte. Die Kleidung, die ich jetzt an mir trage, iſt das Geſchenk eines mitleidigen Kameraden und ſo will ich denn dahin zurückkehren, woher ich gekommen bin. Frei⸗ lich wird mir das Marſchiren noch ziemlich ſauer und ſaurer noch der Gedanke, daß ich, um nicht verhungern zu müſſen, das Mitleid der Menſchen anſprechen ſoll.“
„Hm!“ ſagte der Burſche mitleidsvoll und gutmü⸗ thig—„bleibt bei uns, bis Ihr Euch wieder herange⸗ füttert und nach Hauſe um Reiſegeld geſchrieben habt. Ihr habt mir und meinem Vater einen ſo großen Dienſt erwieſen, daß es unbillig wäre, wollten wir Euch ohne Weiteres fortlaufen laſſen. Ueberdies merken wir es we⸗ der im Beutel, noch in der Schüſſel, wenn noch Einer
mehr mitißt. Bleibt bei uns, ſpreche ich, bis Euch der Bart gewachſen iſt.“
„Was iſt Dein Vater und wo wohnt er?“ fragte Horſa, mit Freuden auf dieſen Vorſchlag eingehend. „Hm! ein Kohlenbrenner iſt er—“ verſetzte der


