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Die Ausgestoßene : eine Erzählung aus dem vierzehnten Jahrhundert / von Gustav Nieritz
Entstehung
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in ſeines verſtorbenen Meiſters Wohnung. So ſind wir beide faſt immer allein. Siehſt du noch immer ſo fürch⸗ terlich aus, Mutter?

Kann ich das wiſſen? erwieberte dieſe. Habe ich doch keinen Spiegel, in welchem ich mich be⸗ ſchauen könnte.

Laß uns dein Geſicht ſehen! bat Margarethe. Nein! ſagte die Mutterihr könntet zu ſehr euch entſetzen und vor Schreck die Lepra be⸗ kommen. Fahret aber fort, für mich beim Herrn zu bitten. Meine ärgſten Schmerzen hat er bereits hinweg⸗ genommen. Ach, er kann Großes thun und das oft mit ganz kleinen Dingen. 1 Ja, das iſt wahr! ſprach Friedbert.Als ich im Bierkeller erſtickt war, brachte mich der Jude

Simonſon faſt nur durch ein wenig kaltes Waſſer ins Leben zurück.

die Mutter eifrigda du nun ſo viel geerbt haſt. Zins darfſt du gleich gar nicht von ihm für die Wohnung im Gartenhauſe.

Was laufen nur die Leute ſo vrih auf jenem Ufer? fragte Margarethe und deutete mit der Hand über den Elbſtrom.

Man ſah Männer, Frauen und Kinder, zum Lheil mit Bündeln überladen, dem jenſeitigen Ufer ſich nähern, dort einen angehängten Kahn beſteigen und mit aller Macht dem dieſſeitigen Ufer zurudern. Ein Volkshaufe

Demſelben mußt du recht vanlhar ſein ſprach