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vernehmbarer Stimme ausgeſprochenes Bekenntniß ſei⸗ nes Vergehens und der Schuldloſigkeit ſeines Geſellen Popp mit an.
Popps Empfindungen hierbei waren gerade entgegen⸗ geſetzter Natur von denjenigen, welche er bei dem Ab⸗ hauen ſeines Daumens gehabt hatte. Im Vollgefühle ſeiner wieder anerkannten Rechtſchaffenheit verharrte er bei ſeinem Meiſter ſelbſt dann noch, als Pater Anſelmus und die Zeugen ſich längſt ſchon wieder entfernt hatten. Wohin hätte er ſich auch wenden ſollen, da er fürchten mußte, den Peſtſtoff an ſich zu tragen und ſeines Wohl⸗ thäters, des Juden Simonſon, Familie anzuſtecken?“
Popp ſah zuerſt die Meiſterin ſterben, worauf Meiſter Pumper bald nachfolgte.
Da die Neuheit der Peſt im Anfange ſelbſt die Hab⸗ ſucht zum Schweigen brachte, ſo daß ſich niemand zum Beerdigen der zuerſt an der Peſt Geſtorbenen verſtehen mochte, ſo unterzog ſich Popp dieſer Pflicht bei ſeinem Meiſterpaare, deren Erbe er ja überdieß geworden war. Als er auf demſelben Schiebebocke, deſſen er ſich zu Pum⸗ pers Fortſchaſſung aus dem Brauhauſe bedient hatte, das todte Ehepaar, anſtatt auf den nahen Kirchhof, wel⸗ cher damals noch die Pfarrkirche in der jetzigen Haupt⸗ ſtraße der Neuſtadt umgab, hinaus nach dem Waldrande fuhr: da floh vor ihm, wer nur in der Nähe ſich be⸗ fand. Einige Schritte vor dem Schiebebocke voraus wanderte aber der einzige Begleiter Popps— Pater Anſelm. Derſelbe hielt in ſeiner Hand eine lautklingende


