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ſchnitt wie ſein Anklitz mit dem niedergeſenkten Blicke; ſein linker Arm ein dickes Pergamentbuch.
„Grüß' dich Gott, frommer Johannes!“ ſprach Popp freundlich, während der Brauknecht eine ehrer⸗ bietige Stellung annahm und ſchweigend verharrte.
„Salvete!“ verſetzte Johannes gedämpft, nachdem er einen flüchtigen Seitenblick auf die drei Daſtehenden geworfen hatte.
Kopfſchüttelnd blickte Popp dem Jünglinge nach, der im Hauſe verſchwand, und ſagte dann:
„Johannes iſt ſehr gelehrt geworden: er hat ſchon das Deutſche verlernt! He, mein Junge!“ fuhr er dänn luſtig zu Friedbert fort—„warum bliebſt du ſteif wie dieſes Holzſcheit hier ſtehen, da deiner Mutter Bruders⸗ ſohn kam? Warum gabſt du ihm keine Hand und kei⸗ nen Kuß?“
„Er mein Vetter?“ fragte Friedbert verwundert— „ich kannte ihn nicht, ſo wenig er mich.“
„Wie?“ rief Popp betroffen aus—„ihr einander ganz fremd und ſeid doch gleichwohl“—
Er endigte ſeine Rede nicht, ſondern er ſprang eilig zu ſeinen Biertonnen zurück, weil er ſeinen Meiſter aus dem Bierkeller heraufkommen ſah. Der Meiſter wiſchte
ſich mit ſeinem Hemdärmel den vom Biere naſſen Mund
und reichte ſeinem geſchäftig thuenden Geſellen eine halb gefüllte Schleifkanne mit Gerſtenſaft.
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Friedbert ſah nun mit ſehnſüchtigen Blicken, wie 8 Popp in vollen Zügen trank und dann die Schleiftanne 3
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