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durch den ganzen Körper zitterte und er kaum den Aptſtiel feſtzuhalten im Stande war.
Während aber des Knaben Hände und Arme unter den Schlägen des Schlägels ſchallerten, pochte auch noch ſein Herz wegen der zerbrochenen Schaufel. Rich⸗ tig! da kam der Brauknecht, beide Schaufelſtücken in den Händen tragend und den Zorn auf dem finſteren Antlitze.
„Boshafte Kröte!“ ſprach er giftig—„Du ver⸗ dienteſt, daß ich dir den Schaufelſtiel vollends auf dem faulen Rücken entzwei ſchlüge. Schau' her Markus! ſo hat der Junge die neue Schaufel zerbrochen und zwar aus Wuth, weil ich den trägen Schlingel zur Arbeit aufmunterte. Aber dem Meiſter will ich es ſagen, was für ein ſauberes Früchtchen er an dir in's Haus ge⸗ bracht hat. Sieht der Bube nicht aus, als hätte er die Lepra wie ſeine Mutter? Kein Wunder wär's,
wenn die Leute vor Ekel kein Bier mehr hier kauften.“
„Das rührt vom Abſcheuern her“— verantwortete ſich Friedbert—„und für das Zerbrechen der S kann ich auch nichts.“
„Wirſt du ſchweigen, vorlauter Bube?!“ rief der Brauknecht und ſchwang drohend den Schaufelſtiel gegen den Knaben.
Jetzt legte der Böttchergeſelle ſein Reifeiſen und den Schlägel hin, womit er die ausgepichten Tonnen wieder gebunden und mit neuen Reifen verſehen 6
„Was haſt du mit dem Jungen, Guntram,“ ſprach


