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38.
Dem Herrn von Deterville zu Maltha.
Die Nachricht Ihrer Abreiſe von Maltha und Ihrer Ankunft in Paris erhielt ich beinahe zu gleicher Zeit, ſo ſehr ich mich aber auch auf Ihr Wiederſehen freue, ſo beſiegt Dieſes nicht. den Kummer, welchen der Brief mir verurſachte, den Sie mir bei Ihrer Ankunft ſchrieben.
Wie kommt es aber, Deterville, daß, nach⸗ dem Sie es uͤber ſich vermocht hatten, in allen Ihren Briefen, Ihre Gefuͤhle zu verhehlen und mir Gelegenheit gaben zu hoffen, daß ich nicht mehr eine Leidenſchaft zu bekaͤmpfen haͤtte, welche mich betruͤbt, daß Sie ſich mehr denn je Ihrer Heftigkeit uͤberlaſſen?
Aus welchem Grunde erkuͤnſtelten Sie denn eine Gleichgultigkeit fuͤr mich, welche Sie im Augenblick ſelbſt widerſprechen? Sie bitten um die Erlaubniß mich zu ſehen, verſichern einen
blinden Gehorſam gegen alle meine Wuͤnſche,
und ſtrengen ſich dennoch an, mich von den Gefuͤhlen zu uͤberzeugen, die Ihnen am mehr⸗
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