Du biſt es, theures Licht meiner Tage, Du biſt es, der mich in's Leben zuruͤck ruft; haͤtte ich es mir erhalten moͤgen, wenn ich nicht ver⸗ ſichert wäre, daß der Tod mit einem Schlage
Dein und mein Leben enden wurde? Ich war dem Augenblicke nahe, wo der göthliche Fun⸗ ken, mit welchem die Sonne unſer ganzes We⸗ ſen belebt, zu erſchen—2 Die wehige in von mir eine gxigte Geſat zu geben, ich ware geſtorben und Du hatteſt die Hälfte Deines Selbſt auf immer vorloren. Doch die Liebe gab mir das Leben wieder und ich bringe es Dir zum Opfer. Wie aber ſoll ich Dir die wunderbaren Schickſale ſchildern, die mich betroffen, und wie mir die Gedanken vergegenwaͤrtigen, welche ſchon verworren wa⸗ ren, waͤhrend ſie in mir erwachten, und welche die Zeit, die ſeitdem verſtrichen, noch weniger verſtändlich machen wird? Im Augenblicke ſelbſt, da ich unſern treuen


