18
⁸
ſitze ich ſie, mein geliebter Aza! es iſt der Schatz meines Herzens, weil er der Dolmet⸗ ſcher Deiner Liebe und der Meinigen ſein wird,
dieſelbigen Knoten, welche Dir von meiner
Liebe Nachricht geben, werden, indem ſie unter Deinen Haͤnden ihre Geſtalt aͤndern, mir Dein Schickſal berichten, doch ach! durch wem werde ich ſie Dir ſenden koͤnnen? Durch welche Liſt werde ich ſie wieder erhalten, noch weiß ich es nicht, allein dasſelbe Gefuhl, welches uns die⸗ ſes Mittel erfinden ließ, wird uns auch lehren, unſere Tyrannen zu hintergehen. Wer auch der treue Chaqui*) ſei, der dieſes ſchätzbare Gut uberbringt, ich werde nicht aufhoͤren ſein Glück zu beneiden, denn er wird Dich ſehen, mein theuret Aza! ach alle Tage, welche die Sonne mir noch vergoͤnnt, wuͤrde ich fur einen Augenblick Deiner Gegenwart hingeben.


