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heiligen Haͤnde an die Tochter der Sonne zu legen.
Herausgeriſſen aus dieſer ehrwuͤrdigen Woh⸗ nung, grauſamerweiſe aus dem Tempel gezo⸗ gen, ſah ich zum erſten Male die Schwelle der geheiligten Thür, die ich nicht ohne königlichen Schmuck 6) hätte betreten ſollen, und ſtatt der Blumen, welche auf meinem Weg geſtreut wa⸗ ren, ſah ich ihn mit Blut und Leichen bedeckt,
und ſtatt der Ehre einen Thron mit Dir zu
theilen, war ich nun Sklavin, unter den Ge⸗ ſetzen der Tyrannen, und eingeſchloſſen in ei⸗ nem duͤſtern Kerker, der kaum ſo groß war, daß ſich mein Körper darin bergen kynnte. Eine Decke, mit meinen Thränen benetzt, nahm meinen durch die Leiden der Seele ermuͤdeten Koͤrper auf; und doch, theure Stuͤtze meines Lebens, wie leicht wuͤrde ich all“ dieſes Ungluͤck tragen, wuͤßte ich nur, daß Du noch lebſt! Waͤhrend dieſer furchtbaren Umwaͤlzung, habe ich, ich weiß nicht durch welchen gluͤckli⸗ chen Zufall, meine Quipos behalten, noch be⸗ Zilia. 2


