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Zilia, die Peruanerin / nach dem Französischen von C.F. Mandieu
Entstehung
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ſtets ſchreckliche Tag, den Triumph unſerer Verbindung erhalten ſollte; kaum daß er er⸗ ſchien, war ich ungeduldig einen Plan aus⸗ zufuͤhren, den meine Zaͤrtlichkeit mir waͤhrend der Nacht eingegeben, ich lief zu meinen Quipos ²), um die Ruhe, welche noch im Tem⸗ pel herrſchte, zu benutzen, ich eilte ſie zu ſchur⸗ zen, in der Hoffnung, durch ihre Huͤlfe die Geſchichte unſerer Liebe und unſeres Gluͤcks unſterblich zu machen.

Indem ich mich damit beſchaͤftigte, fand

ich die Arbeit weniger ſchwierig, von Augen⸗

blick zu Augenblick ward dieſer unzahlbare Haufen Schnuͤre ein treue Zeichnung unſerer

Handlungen und unſerer Gefüͤhle, ſo wie ſie

vormals die Dolmetſcher unſerer Gedanken in

den langen Zwiſchenraͤumen waren, in denen wir uns nicht ſahen.

In dieſen meinen Beſchäftigungen vertieft,

vergaß ich die Zeit, als ein unbeſtimmter Laͤrm

meinen Geiſt erweckte und mein Herz erbeben

ließ. Ich glaubte, der gluͤckliche Augenblick ſei

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