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Zilia, die Peruanerin / nach dem Französischen von C.F. Mandieu
Entstehung
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erſchienen, in welchem die hundert Thuͤren ²) ſich oͤffnen wuͤrden, um der Sonne meines Lebens einen freien Einzug zu geben, ich ver⸗ barg eiligſt meine Quipos in einer Seite meines Kleides und floh Dir entgegen. Doch welch ein ſchreckliches Schauſpiel bot ſich mei⸗ nen Augen dar! nie wird dieſe furchtbare Erin⸗ nerung aus meinem Gedaͤchtniſſe ſchwinden.

Der Fußboden des Tempels war mit Blut beſpritzt und das Bild der Sonne niederge⸗ riſſen, unſere Jungfrauen außer ſich, fliehend vor wuͤthenden Soldaten, welche Alles nieder haueten, was ſich ihren Wegen entgegen ſtellte. Unſere Mamas*), deren Kleider noch von ihrem Geſchuͤtz brannten, hauchten unter ihren Schlaͤgen ihr Leben aus. Die Seufzer des Schreckens, das Geſchrei der Wuth, verbreitete von allen Seiten Furcht und Abſcheu und raubte mir Alles, bis auf das Gefuͤhl meines Ungluͤcks.

Als ich wieder zu mir ſelbſt gekommen war, fand ich mich durch eine, faſt unnatuͤrliche