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Schauergeschichten / herausgegeben von Carl Nicolai
Entstehung
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riges Schickſal, welches ihn fuͤr immer nunmehr von der lebendigen, regſamen Welt ausſchied, nach. Der Hund lag

an ſeiner Seite, und ſchmiegte ſich an

ihn.„Gluͤckſelige Geſchöpfe!“ ſeufzte

er, und ſtreichelte dabei dem Hunde,

1„die ihr von der Qual, welche den Menſchen zerfleiſcht, nichts kennet!“—

Dem Hund ſchien ſehr zu hungern.

In der Abenddaͤmmerung ſetzte ein Haſe

durch den Bachgrund; der Hund wit⸗

terte ihn, verfolgte ihn, und brachte ihn, ſo hungrig er war, an Bruno, ſei⸗ nen Herrn.—„Menſchen, Menſchen! nehmt ein Beiſpiel an dieſem Hunde!“ ſeufzte Bruno, und mit ſeinem Laſchen⸗

meſſer weidete er den Haſen aus. Der Hund wurde von dem Eingeweide ge⸗ ſättigt, und Bruno, dem das Roma⸗ neske der Scene beinahe in das Luſtige fiel, und der ein Durchzucken der An⸗ ſchauung, ein zweiter Nimrod zu wer⸗