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Bruno vor dem Leichnam, druͤckte ihm
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mußte!“ rief er durch den Wiederhall der Berge mit gebrochnem Herzen, mit dem Zeter wildeſter Verzweiflung, und ſtieß den verborgen gehaltenen Dolch in ſeines Bruders Herz. Otto ſank mit den Worten:„Ewiger Fluch Dir, dem Brudermoͤrder!“— Seine Augen⸗ lieder zuckten zum letztenmal, und er verſchied. Mit gefaltenen Händen ſtand
dann die Augen zu und legte ſeinen Dolch, der auf dem Schloß Heimburg wohl bekannt ſeyn mogte, auf den Leichnam. Das Feuergewehr nahm er dem Todten ab, lockte auch den Hund an ſich, und zoͤgernden Schrittes ſtieg er nun immer tiefer hinab in das, durch die väterliche, liebloſe Verbannung ihm angewieſene Teufelsbad.
Unten ſaß er lange unter dem Ha⸗ ſelgebuͤſch, und dachte uͤber ſein trau⸗


