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Burg im Böhmenland, wo er die freundlichſte Auf⸗ nahme fand. . Hier bildete er ſich mit der Zeit zu einem tüch⸗ 1 tigen Ritter aus, und ſein Name wurde ſpäter ruͤhmlichſt bekannt, indem er ſich in dem Kriege gegen die Türken auszeichnete. Seine Schweſter ging ſpäter in's Kloſter, ſie hatte die Tugenden ihrer Mutter geerbt und ſtarb ſpäter als Vorſteherin, geliebt und geehrt von ihren 3 Untergebenen.* Der Ritter von Hohenſtein lebte noch eine Reihe 4 von Jahren hindurch froh und zufrieden auf ſeinem 5 Schloſſe, und als er ſarb, drückte ihm ſein Sohn 6 mit trauerndem Herzen die Augen zu⸗ Heinrich v. Talkenſtein weinte heiße Thränen an ſeinem Sarge, 5 denn er hatte an ihm ſeinen beſten Freund und eeinen ſorgenden Vater verloren. 3 Marie Geiſig heirathete ein Jahr nach der Trennung von ihrer Freundin Elvira, und zwar einen Bierhofsbeſitzer in Lauban; derſelbe war Witt⸗ wer und ſeinem Geſchäft nach Tuchmacher. Er hatte ein anſehnliches Vermögen nach Lauban gebracht, welche Stadt durch die Huſſitten gänzlich eingeäſchert worden war, ſodaß ſie mehrere Jahre in Schutt und Trümmer liegen blieb; erſt jetzt fing ſie wieder an ſich zu erheben, und von nah und fern zogen — thätige Menſchen herbei, um ſich hier


