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allen ritterlichen Gebräuchen unterrichten laſſen und es ſoll mein Stolz ſein, einen recht braven und edlen Mann aus Dir zu machen.“
„Ich weiß gewiß,“ fügte er, gegen ſeinen Sohn gewendet, hinzu,„mein Ehrich wird mit meinem Entſchluſſe einverſtanden ſein.“
„Von ganzem Herzen, mein Vater,“ verſetzte der junge Rittersmann,„ich freue mich herzlich über dieſe Schickung.“
Und mit dieſen Worten reichte er dem jungen Heinrich von Talkenſtein die Hand.
Der alte Eremit war ſehr gerührt worden.
„Gott ſegne Euch, Herr Ritter,“ ſagte er,„Ihr habt hiermit ein edles Werk gethan und die ſelige
Burgfrau wird für Euch zu Gott um Segen bitten.“
„Sie war ein Engel,“ ſuhr er fort,„und ihre Tugenden löſchten die Vergehen des Gatten aus dem Schuldregiſter des irdiſchen Lebens aus. Ihre Frömmigkeit und Milde ſteht als Muſter aufge⸗ zeichnet in dem Gedächtniß der Umgegend, und wer ſie gekannt hat, zollt ihr auch die größte Achtung.“ Die Anweſenden verließen die Burgruine und
§ iei ſich nach der Wohnung des Klausners,
welcher ſeinen Gäſten mit einem beſcheidenen Mahle
aufwartete.
Nach einiger Zeit verließen ſie den alten Mann. Heinrich nahm gerührt von ihm Abſchied und folgte Pir neuen väterlich beſorgten Freunde nach deſſen
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