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iſt. Ritter Chriſtoph von Talkenſtein war ein gar übler Mann, und ich ſelbſt habe harte Unbill von ihm erfahren müſſen; ich war einige Zeit ſein Ge⸗ fangener und kann wohl ſagen, daß jene Zeit, die ich hier verleben mußte, die ſchlimmſte und troſt⸗ loſeſte meines bisherigen Lebens geweſen iſt.“ Während der Ritter noch ſprach, trat der blond⸗ gelockte Knabe näher zu ihm heran. „Verzeiht, wenn Euch mein Vater Böſes zu⸗ gefügt hat,“*) ſagte er,„thut das um meiner Mutter willen, die jetzt in einer beſſern Welt lebt 4 und für die Vergehen des Hingerichteten zu Gott 3 betet.“. Der Ritter wurde beklommen durch dieſe Worte. Wie?“ ſagte er,„wäre es möglich, den Sohn der edlen Freifrau Heloiſe von Talkenſtein vor mir zu ſehen?“ 3 „So iſt es,“ ſagte der Eremit,„die Burgfrau 3 von Talkenſtein, welche nach der Erſtürmung dieſes Schloſſes eine Stätte bei einem ihrer Verwandten fand, iſt geſtorben; ſie hinterließ zwei Kinder, Hein⸗
rich und Eliſabeth.“ Der Ritter betrachtete den jungen Heinrich mit lebhaftem Intereſſe. „Sagt mir, frommer Vater, was iſt hinſichtlich der Zukunft Heinrichs beſtimmt?“ frug er dann. Siehe die Abbildung im vorigen Hefte. †


