Teil eines Werkes 
2. Band (1856)
Entstehung
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es ihm, daß der leibhaftige Hans Pflug hier vor ihm ſitze.

Um Gotteswillen, was ſeh ich, ſtotterte er höchſt verlegen,Ihr ſeid hier, während ich Euch dort oben auf dem abſcheulichen Talkenſteine wähnte. Ach! wie ſehr freue ich mich über Eure Anweſen⸗ heit, doch um aller Heiligen willen, wie iſt das zu⸗ gegangen, daß Ihr frei wurdet und noch eher hier⸗ her gelangtet als ich?

Es waren beſondere Umſtände, die es ſo ſchickten, ſagte Hans Pflug in gleichgültigem Tone. Doch Ihr werdet Euch darum wenig kümmern, nach dem Benehmen zu urtheilen, das Ihr an den Tag legtet, als mir das Meſſer an der Kehle ſaß. Meiſter Laufer, fuhr er fort,ich gönne Euch nichts Böſes dafür, aber für Eure Freundſchaft muß ich künftig ſchönſtens danken. Geht Ihr Euern Weg und ich den meinigen, das wird ſo wohl am beſten ſein und nehmen wir künftig keine Notiz mehr von

einander.

Elias Laufer fühlte ſich durch dieſe offenherzige Erklärung eben nicht ſehr geſchmeichelt, er wandte das Geſicht beſchämt hinweg und erwiederte nur wenige Worte, worauf jener indeß nicht in Ge⸗ ringſten achtete.

Während dieſe Stimmung zwiſchen den beiden

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