dienſtbare Geiſter ves Ritters, die ſogleich mit vol⸗ ler Wuth über den Eremiten herfielen und ihn nie⸗ derriſſen, dann ſchleppten ſie ihn hinaus, Hans Hutten, der Schließer war nicht fern, er näherte ſich und empfing ſeine Beute, die er nach dem* ſcheußlichſten Kerker hinunter führen ließ.
Dieſer Vorgang erforderte nur eine kurze Zeit und ereignete ſich unter den Augen des herzloſen Burgherrn, der jetzt ſein Opfer ſicher gefaßt hatte, um es dem Verderben zu weihen.
„Da liege, Du frommer Mann,“ rief er höh⸗ niſch, als er mit ihm allein war,„dies ſoll Deine Wohnung und zugleich Dein Grab im Leben wie im Tode ſein. Keine Macht der Erde ſoll Dich
z aus meinen Händen befreien und nichts ſoll im 4 Stande ſein, Dich meiner Gewalt zu entziehen.“
„Ungeheuer von einem Menſchen, wann wirſt ſ Du aufhören, Deine Umgebung zu martern,“ ſtöhnte
der alte Mann,„wann wird einſt die Stunde der Vergeltung für Dich ſchlagen, um Dich zu beloh⸗* „ nen für all den Jammer und das Herzeleid, das*
Du angerichtet durch Deine Verruchtheit.“ „Kümmere Dich nicht darum, mein Freund,“ lachte der Ritter höhniſch,„warte doch lieber Dein eignes Geſchick ab, als daß Du Dich bemühſt, das⸗ 4 ijenige anderer Leute vorherzuſagen, zudem bin ich


