auch gar nicht lüſtern, Deiner prophetiſchen Sima noch länger mein Ohr zu ſchenken.“
Mit dieſen Worten wandte er dem den Rücken zu und ſchritt zum Kerker hinaus, deſ⸗ ſen Thür ſich klirrend in ihren Angeln bewegte und ſchloß.
„Gott ſteh mir bei in meiner Noty,“ ſtöhnte der arme Gefangene, indem er die zitternden Hände zu dem dunklen Gewölbe ſeines Gefängniſſes em⸗ porhob.„Ich werde hier jämmerlich verſchmachten müſſen, indem mein Peiniger hart genug iſt, mich dem ſchrecklichſten Tode zu überlaſſen.“
Nicht weit von der Zelle des Einſi edlers lag in ſeinem Kerker der gefolterte Ritter, er war faſt vor Schmerz wahnſinnig geworden, allein dennoch hatte er ſeine Feſtigkeit zu behaupten vermocht, ſeint Lippen waren ſtumm geblieben und das Bekennt⸗ niß, welches der Talkenſteiner von ihm erwartet hatte, war nicht erfolgt; an der eiſernen Ausdauer
ieſes Mannes ſcheiterten ſelbſt die abſcheulichſen
Verſuche, und die Qualen der Tortur, ſo ausgeſucht und ſchrecklich ſie geweſen waren, hatten es nicht vermocht, ihn zu einem Geſtändniſſe zu veranlaſſen. Ein Umſtand, der den Ritter in die größte Wuth verſetze.„
Der Sohn des Unglücklichen war jetzt der
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