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mando uͤber das Regiment der Konigin unter der Bedingung anzunehmen, niemals in's Feld ruͤcken zu duͤrfen.“
Es haͤtte Feſtigkeit und einen kräͤftigen Wil⸗ len bedurft um ſolchen Mißbräuchen zu ſteuern, aber Beides kannte der Koͤnig, der niemals im Stande war einen Entſchluß zu faſſen, nicht, und die groͤßte Schwierigkeit, ſagt Lou⸗ ville, war, ihn gegen ſeinen Willen zum Re⸗ gieren zu bringen. Man verfiel dieſerhalb auf den Gedanken, ihn im Zimmer der Koͤnigin arbeiten zu laſſen;„aber dies hatte keinen weiteren Erfolg als daß er nun hier eben ſo gut nichts that wie in ſeinem Zimmer. Die Leidenſchaften welche einen Mann zu beleben pflegen, kannte Philipp nicht; er hatte nicht einmal die gluͤckliche Schwaͤche von Ludwig XIII, ſich nur einem Fuͤhrer hinzugeben, die, verbun⸗ den mit dem LTalent gut in dieſer Hinſicht zu waͤhlen, fuͤr einen Koͤnig faſt ſo gut als Staͤrke iſt.“
Hier nur einen Beweis von dem kindiſchen Aberglauben der in dieſem Lande, ſelbſt in den hoͤchſten Claſſen herrſchte. Die Herzogin von 17*


