briefe an die Koͤnigin ſchreiben, die dann des Morgens auf die Toilette dieſer Furſtin gelegt wurden.„Dieſer Jeſuit miſchte ſich uͤberhaupt in alles, in Politik, Krieg, Finanzen und Aem⸗ terbeſetungen. Er war bei der Konigin vom Morgen bis zum Abend und verließ ſie nur um zum Koͤnig zu gehen.“
„Philipp begab ſich in ſeinen Stuatsrath wie man in eine Claſſe geht und benahm ſich hier wie ein Schuͤler. Es las keine Bittſchrift, ſteckte die an ihn eingelaufenen Briefe uneroff⸗ net in die Taſche und ſprach mit keinem Men⸗ ſchen ein Wort.“
„Die Grandes und Generale haſchten be⸗ gierig nach Stellen; hatten ſie dieſen Wunſch erreicht, dann hegten ſie blos noch einen, den nämlich ihr Amt nicht verwalten zu dur⸗ fen. Ein Grand deſſen Sohn man zu ſeinem Corps geſchickt hatte um es zu befehligen, erfuͤllte den ganzen Hof mit ſeinem Geſchrei, weil man ihm, wie er ſagte, ſein Kind töd⸗ ten wollte. Der Herzog von Veraguas verlangte eine große Belohnung dafuͤr daß er den Heroismus gehabt hatte, das Com⸗


